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Unsere Arbeit 

Die Musikpädagogik ist ein Ansatz in der Pädagogik, der auf den Einsatz von Musik in Unterricht und Erziehung setzt. Musik als emotionales Medium besitzt unterschiedliche Fähigkeiten, die im Bereich der Bildung und Erziehung von entscheidendem Vorteil sein können: Die Musik kann zum Beispiel bestimmte Persönlichkeitsmerkmale fördern und so Kindern und Jugendlichen bei der Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit helfen. Beispielsweise kann die Beschäftigung mit einem Instrument und dann das Vorspielen in einer Gruppe dazu führen, dass das Selbstvertrauen eines Kindes gestärkt wird. Beim Musizieren in einer Gruppe lernen Kinder, sich in eine Gruppe einzufügen und das Verhalten in einer Gemeinschaft zu entdecken. Auch für den Abbau von Frust oder Aggression eignet sich die Musik als Mittel.

Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie die Musikpädagogik in Erziehung und Bildung mit einfließen kann: Die Kinder und Jugendlichen können selbst aktiv musizieren – zum Beispiel mit Instrumenten oder auch mit Gesang – oder sie nutzen Musik, um sich im Tanz auszudrücken. Aber auch durch eine reine Rezeption kann Musik therapeutisch genutzt werden: Dadurch, dass Musik bestimmte Emotionen hervorrufen kann, kann man sie unterschiedliche einsetzen, zum Beispiel zur Beruhigung oder auch Aktivierung der Kinder und Jugendlichen.

 

Die Musiktherapie ist eine eigenständige Heilmethode. Durch gezielten Einsatz von Musik wird in der Musiktherapie therapeutische Wirkung erzielt. Musiktherapie dient der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung psychischer und körperlicher Gesundheit. Es gibt zwei Richtungen der Musiktherapie: In der rezeptiven Musiktherapie wird therapeutische Wirkung durch das Hören von Musik erzielt. In der aktiven Musiktherapie hingegen wird der Patient zum Musizieren motiviert und dadurch therapiert.